
1945 – 1967 - Der Wiederaufbau nach dem II. Weltkrieg
Um den Bedürfnissen der Bürger zu entsprechen und den turbulenten Marktverhältnissen der unmittelbaren Nachkriegszeit zu trotzen, wurde die Wurst- und Fleischwarenfabrik August Strothlücke mehr eine Herstellerfirma für Brühwürfel und Suppenwürze, die zu jener Zeit einen begehrten Ersatz für Fleisch- und Wurstwaren darstellten.
Die vielen Würzen, die zu jener Zeit auf den Markt kamen, mussten alle einen Namen haben: Für die Firma August Strothlücke entstand aus der Bezeichnung „Astro- Würze“ (gebildet aus dem Anfangsbuchstaben des Vor- & Nachnamen) das heutige Firmenzeichen „Astro“ im roten Rombus.
Mit der Einführung der DM als Voraussetzung einer Gesundung und Normalisierung der Marktverhältnisse war auch das Ende der Suppenwürze gekommen: man ging wieder an das altvertraute „Wursten“ und „Schinkenpökeln“ und stellte im Zuge der Rationalisierung im Jahre 1955 das eigene Schlachten ein.
Ein wesentlicher Beitrag zu einer sichtbaren Aufwärtsentwicklung erfolgte im Jahre 1958 durch entscheidende Neu- und Umbauarbeiten und der Einführung wegweisender technischer Neuerungen. Dieser deutlichen Kapazitätserweiterung folgten in den nächsten Jahren erfreuliche Umsatzsteigerungen, so dass der Durchbruch vom handwerklichen Kleinbetrieb zum beachtlichen Mittelbetrieb gelungen war.

Die Zeitabschnitte
- 1920 - 1930
Die Anfänge des Unternehmens legte August Strothlücke im Jahre 1920 - 1930 - 1945
Übergang der Betriebsleitung auf die zweite Generation unter Ernst Heitmann - 1945 – 1967
Der Wiederaufbau nach dem II. Weltkrieg - 1967 – 2003
Die dritte Generation am Werk ... - 2003 – 2009
Die vierte Generation plant weitere Expansion ...

