
Fett
Durch die Verbindung von drei Fettsäuren mit einem Glycerinmolekül entsteht ein Triglycerid, das auch Fett genannt wird. Je nach Kettenlänge der Fettsäuren und dem Vorhandensein von Doppelbindungen können Fette bei Raumtemperatur entweder fest oder flüssig sein. Dabei gilt, je länger die Fettsäureketten und je mehr Doppelbindungen, desto eher ist das Fett flüssig.
Fett kann pflanzlichen (z.B. Rapsöl, Sonnenblumenöl) oder tierischen Ursprungs (z.B. Schmalz, Tran, Talg) sein. Es dient dem Lebewesen als Speichersubstanz und weist von allen Hauptnährstoffen den höchsten Brennwert von 37 kJ/g auf.
Als Lösungsmittel für die Vitamine A, D, E und K und als Träger von Aromen erfüllt Fett eine wichtige Funktion in Lebensmitteln. Es bestimmt ebenfalls die Konsistenz von Lebensmitteln und erzeugt ein cremiges und fettiges Mundgefühl. Außerdem können Lebensmittel in dem Medium Fett bei relativ hohen Temperaturen zubereitet werden.
Da einige Fettsäuren für den menschlichen Organismus unentbehrlich sind und sie nicht selbst herstellen werden können, ist eine Zufuhr bestimmter Fette als notwendig anzusehen.
Wurst von A bis Z

